Lloydhausen heisst der zentrale Ort und sein Bahnhof natürlich auch.
Er entstand, als die ‚Lloyd Motoren Werke Bremen‚ – welche zu der Borgward-Gruppe gehörten – groß und erfolgreich waren.
Die Idee dahinter:
Obwohl nur eine Fläche von 450 x 100 cm zu Verfügung stand, wollte ich trotz dessen möglichst viele Rangier- und Fahrmöglichkeiten unterbringen. Das war eine Herausforderung.
Mit Hilfe der Software RailModeller Pro und ein paar Tips aus dem Freundeskreis sowie dem SNM-Forum kristallisierte sich folgendes
must-have heraus:
- Gleis 1
- Kaffee-Manufaktur ‚Darboven‘ mit Verladerampe
- Landbahnhof Westerland mit Kiosk und Verladerampe
- Stadt- und Eisenbahner-Häuser (mit Fotogeschäft)
- Stadtbahnviadukt mit Modelleisenbahn-Geschäft, einem Markstand, einer KFZ-Werkstatt und dem Wohnhaus von C.W. Borgward
- ‚Lloyd Motorenwerke Bremen‘ mit Werkslok-Schuppen und Werks-Feuerwehr
- Gleis 2
- Dampf-BW für vier Tender-Dampflokomotiven mit Kohlebansen, Wasserkran und Arbeitsbühne
- Vieh-Verladung
- Gleis 3
- Zweigleisiger Bahnhof ‚Lloydhausen‘ (derzeit noch im Bau)
- Gleis 4
- Abstellgleis für fünf Personenwagen mit keiner Laderampe
- DB-Service mit Abstellgleis für Kohle, Diesel und den Wyhlen-Kran
- Arbeitsgebäude DB-Service und Wohnhaus
- Gleis 5
- Nebenbahnhof ‚Delbus‘ mit Bus-Haltestelle und Travohaus
- Gleis zum Bereitstellen von Zügen inkl. Umfahrgleis
- Diesel-Tankstelle
- Abstellgleis für den Triebwagen
- Gleis 6
- Zweigleisiger Verladebahnhof ‚Delbus‘
- Bahnübergang mit Andreaskreuzen (derzeit im Bau)
- Taxistand mit Kiosk (derzeit im Bau)
- Stellwerk (Schrankenposten aus dem SpurNull Magazin, derzeit im Bau)
- Verladebahnhof ‚Lloydhausen‘
- Drehgleis
- Diesel-BW für vier Diesel-Lokomotiven mit Bahn-Gebäude
- Gleis 7
- Abstellgleis für Drehschemel- oder Kaldewei-Wagen
- Kleiner Haltepunkt ‚Lloydhausen‘
Achja, nicht zu vergessen, das alte ‚Wilhelmshavener Hafenhaus‘, heute jedoch in Fremdnutzung 🙂
Fahrstecke im Ganzen:
Start bei der Kaffee-Manufaktur, dann weiter zu den Lloyd-Motorenwerke. Wenden. Weiter zur Hauptstrecke Richtung Niebüll. Wenden. Nun entweder weiter per Hauptstrecke nach Bremen, oder erst Halt am Bahnhof Lloydhausen Gleis 2. Dann weiter Richtung Bremen. Wenden. Fahrt zum Nebenbahnhof Delbus. Wenden und weiterfahrt zum Haltepunkt Lloydhausen. Wenden, Fahrt zur Verladerampe Delbus Gleis 2. Wieder wenden und wieder zurück zum Haltpunkt Lloydhausen. Wenden und wieder zum Nebenbahnhof Delbus und dann rasch per selbe Strecke auf den Heimweg zur Kaffee-Manufaktur. Dazwischen Bahnhof Lloydhausen Gleis 1 Fahrgäste ein- und aussteigen lassen.
Klar, so ganz ernst nehmen kann man diese Strecke nicht. Aber sie macht verdammt viel Spaß. Eine komplette Fahrt von der Manufaktur ausgehend bis zum Haltepunkt Lloydhausen dauert trotz der nur 450cm Anlagen-Gesamtbreite ganz schööön lange. Also, Vorgabe erreicht.
DCC-Steuerung mit ESU ECoS Command Station 50220, Model 2.5.1 6A mit Capacitive Touch TFT Display und ESU Mobile Control Pro.
Bei Bedarf dient als zusätzliche Schaltfläche ein iPad mit der App ECoS Cab.

Zwei Motorgesteuerte Drehregler.

– Die ‚Kreise‘ stehen für Fahrtrassen-Schaltungen (ausgemalte Kreise stehen für aktive Fahrstrassen)
– ‚F‘ steht für Elektrische Entkuppler
– ‚Kreuze‘ stehen für Bremsmodule (Lenz BM-2). Es sind fünf Pendelstrecken verbaut. Somit können fünf Loks parallel und automatisch pendeln (ein Spaß bei Dampf-Showfahrten für Gäste 😉


Zwei bzw. zehn Loks im direktem Zugriff




Mehr Fotos folgen.