Mylinnburg ist eine große Spur0-Anlage, die als solches zunächst gar nicht geplant war. Denn es begann alles mit Spur N. Jahrelang habe ich akribisch eine umfangreiche und sehr detallierte N-Anlage aufgebaut und betrieben. Mit allem was zu einer kompletten Anlage dazugehört, einschließlich mehrere Schatten-Bahnhöfe. Computergesteuert.
Doch eines Tages hatte ich Kontakt mit der Spur Null. Meine Begeisterung war sofort entfacht. Wenig später ging es dann auch schon los. Der Plan: Ein großer Bahnhof ‚unterhalb‘ der N-Anlage. Geplant als Module, die ich zu Fahrtreffen abbauen und mitnehmen konnte. Denn zwischenzeitlich gab es Kontakte zu Spur Nuller, die sich ab und zu locker zu einem gemeinsamen Fahrtreffen trafen.
Später kam dann noch ein Oval hinzu, unterhalb der Schatten-Bahnhöfe.

Aber wie es nunmal so ist, man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Da mir die Spur Null aber so viel Freude bereitete – denn am meisten Spaß macht mir immer noch der Modellbau – entschloß ich mich schweren Herzens, die N-Anlage abzubauen und mich fortan nur noch der Spur Null zu widmen.
Dabei habe ich umgesetzt, was mir vorschwebte: Eine zweigleisige Rundanlage mit einer Kreuzungsweiche als Engstelle sowie einem großzügigen doppelgleisigen Bahnhof, viele Abstellgleise und vor allem reichlich Rangiermöglichkeiten inkl. Umfahrgleisen. Denn rangieren bringt die größe Variantenvielfalt und macht mir am meisten Spaß. Dazu habe ich mir ein Zufallsprinzip überlegt, durch welches Rangieraufträge erwürfelt werden.
Da meine Anlage computergesteuert gefahren werden kann, lasse ich – wenn ich mal mag, vollautomatische Programme ablaufen und genieße das Zusehen.
Hier einige Detailfotos von Maylinnburg. Viel Spaß.
Fotos: ©jf



















































